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Herzlich willkommen
Mit dieser offiziellen Internetseite möchten wir Ihnen zahlreiche Informationen über die Feuerwehr der Gemeinde Hude geben. Neben Einsatzberichten und aktuellen Meldungen finden Sie hier zahlreiche Informationen zur Geschichte, Organisation und Ausrüstung unserer Wehr.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen !

Ihre Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hude.

News
 

Altmoorhausen
Gefahrgutunfall
geschrieben von Tanja am Dienstag, den 10.01.2017
 
Großaufgebot an Rettungskräften bei Gefahrgutunfall in Altmoorhausen im Einsatz


Mehr als 200 Rettungskräfte aus dem gesamten Landkreis Oldenburg waren am Montagabend mit rund 38 Fahrzeugen im Gewerbegebiet Altmoorhausen im Einsatz.
Bei einem dort ansässigen Chemikalienhandel war es zu einem Unfall mit schweren Folgen gekommen. Bei Lager- und Rangierarbeiten mit einem Gabelstapler in einer der Werkshallen rutschte ein Fass mit 1000 Litern Salzsäure ab und stürzte zu Boden, wo es sofort Leck schlug. Durch die giftigen Dämpfe wurde der Gabelstaplerfahrer schwer und zwei weitere Arbeiter leicht verletzt.
Umgehend wurden um 17:47 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Altmoorhausen, Hude, Kirchhatten sowie der Fernmeldezug und der Gefahrgutzug des Landkreises Oldenburg alarmiert. Hinzu kamen mehrere Rettungswagen und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Hude. Als die ersten Einsatzkräfte aus Altmoorhausen bei der Firma an der Autobahn eintrafen, war bereits das gesamte Firmengebäude stark verqualmt und giftige Dämpfe zogen über das gesamte Gelände. Sofort wurde durch den Altmoorhauser Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Andreas Wicht die Feuerwehr Wüsting als Verstärkung nachgefordert.



Die Feuerwehr Altmoorhausen, die als eine der wenigen Feuerwehren im Landkreis Oldenburg über Chemiekalienschutzanzüge (CSA) und speziell darauf geschultes Personal verfügt, begann sofort mit einer Lageerkundung.
Die Kräfte der weiteren Feuerwehren sammelten sich in der Nähe auf dem Gelände eines Pflanzengroßhandels, um die weitere Vorgehensweise zu planen.
Vorerst wurde versucht, die giftigen Dämpfe mittels Wasser niederzuschlagen, was nicht zum gewünschten Erfolg führte. Desweiteren wurde die ausgelaufene Salzsäure mit Bindemittel an einer weiteren Ausbreitung gehindert. Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Währenddessen wurden anliegende Firmen umgehend evakuiert, um die Menschen vor den giftigen Säuredämpfen zu schützen. Die evakuierten Personen wurden dann durch die SEG Hude betreut.
Da das Aufbringen des Bindemittels und das absaugen der vielen Liter Säure sehr mühsam und zeitraubend ist, wurden im Verlauf des Einsatzes immer weitere CSA und Träger benötigt. Nur speziell geschultes Personal darf in den Anzügen mit umluftunabhängigem Atemschutz arbeiten. Die Einsatzdauer pro Träger ist kaum länger als zwanzig Minuten, denn jeder Anzug muss nach dem Einsatz dekontaminiert werden, bevor der Träger ihn wieder abstreifen kann. Jeder CSA darf nur einmal pro Einsatz verwendet werden und muss anschließend aufwändig in der Feuerwehrtechnischen Zentrale gereinigt werden. Aufgrund dieser Tatsachen wurden die Feuerwehren Wardenburg, Wildeshausen und Ahlhorn nachalarmiert, die ebenfalls über CSA verfügen. Da aber auch diese Mittel bald ausgeschöpft waren, wurden weitere Anzüge bei den Berufsfeuerwehren Oldenburg und Delmenhorst sowie bei der Werksfeuerwehr der ExxonMobil angefordert.



Auch der Gefahrgutzug des Landkreises Ammerland wurde zur Unterstützung nach Altmoorhausen alarmiert.
Rund 22 Trupps a´ zwei Personen trugen im Verlauf des Einsatzes schwere Chemiekalienschutzanzüge. Hinzu kamen rund 8 Trupps, die zur Dekontamination der Anzüge ebenfalls leichte CSA tragen mussten.
Damit die evakuierten Mitarbeiter der anliegenden Firmen endlich Feierabend machen konnten, belüfteten Kräfte der Feuerwehr Kirchhatten die Gebäude um sie kurzfristig betretbar zu machen. Die Arbeiter konnten dann schnell ihr Hab und Gut an sich nehmen, die Türen schließen um den Heimweg anzutreten.
Die SEG Sandkrug wurde am späten Abend alarmiert, um die Rettungskräfte bei diesem langen und kräftezehrenden Einsatz bei frostigen Temperaturen mit Lebensmitteln und Getränken zu versorgen.
Das Aufnehmen der Salzsäure sowie der langwierige Abbau der Einsatzmittel dauerte bis iin die Nacht an. Erst gegen 3:15 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet.


Bilder: Christian Bahrs, KPW

Weitere Bilder gibt es hier
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Hude
Vogelgrippe
geschrieben von Tanja am Dienstag, den 27.12.2016
 
Vogelgrippe in Hude ausgebrochen-Feuerwehr im Einsatz


Irgendwie hatte man schon damit gerechnet, am Dienstagvormittag gab es dann die Gewissheit: die Vogelgrippe vom Typ H5N8 ist im Klosterort ausgebrochen. Bereits am Wochenende waren in Brettorf (Gemeinde Dötlingen) im Landkreis Oldenburg tausende Tiere gekeult worden, nachdem dort der Virus ausgebrochen war.
In Brettorf war die Feuerwehr genauso im Einsatz, als die Tiere getötet werden mussten, wie auch heute in Hude.



Frühzeitig informierte der Huder Ortsbrandmeister Jörg Schmidt seine Kameraden, dass ein Einsatz von acht bis zehn Stunden auf sie zukommen würde. In erster Linie wurden Atemschutzgeräteträger benötigt, die im Notfall die eingesetzten Leute des Veterinäramtes retten sollten. Die rund 22 000 eingestallten Puten wurden mit Gas getötet, was natürlich auch eine Gefahr für die Personen darstellte, die für die Durchführung der sogenannten Keulung zuständig waren. Sollte es hier zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten kommen, könnte die Feuerwehr umgehend eingreifen.
Der Einsatz für die Huder Feuerwehrleute begann um 16:30 Uhr und wurde aufgrund der langen Dauer in zwei Schichten eingeteilt. Um 20:30 Uhr kam die Ablösung für die ersten neun Kameraden am Einsatzort. Weitere neun Einsatzkräfte übernahmen dann die Schicht bis zum späten Abend.
Glücklicherweise kam es in beiden Schichten zu keinerlei Vorfällen. Die 16 Wochen alten Puten wurden ordnungsgemäß getötet und werden in absehbarere Zeit abtransportiert.
Große Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr gab es am Einsatzort an der Leckerhörne nicht, der anliegende Wertstoffhof bleibt allerdings so lange gesperrt, bis alle Tiere abtransportiert sind. Dies geschieht nicht, weil Gefahr für die Gesundheit von Menschen besteht, sondern weil der Verkehr rund um den betroffenen Stall nicht unnötig behindert werden soll, wenn die Spezialfahrzeuge im Einsatz sind.
Die Feuerwehr mahnt zur Ruhe, denn bis zum heutigen Tag gab es noch keinen nachgewiesenen Fall von H5N8 bei einem Menschen.

Weitere Bilder unter Einsatz vom 27.12.2016!
 
 
Hude
TLF 3000
geschrieben von Tanja am Dienstag, den 29.11.2016
 
Neues Tanklöschfahrzeug in Hude eingetroffen


Nach jahrelanger Planung und sehr vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements für die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Hude war es am Montagabend endlich soweit: das neue TLF 3000 wurde aus dem Schlingmann-Werk in Osnabrück abgeholt. Eine siebenköpfige Delegation aus Feuerwehrleuten und Gemeindemitarbeitern machte sich am Montagmorgen auf den Weg um das fertig gestellte Fahrzeug abzuholen. Nach einer ganztägigen Abnahme und Einweisung auf den Unimog konnte gegen Abend die Heimfahrt angetreten werden.
Überpünktlich zum wöchentlichen Dienstbeginn traf das Tanklöschfahrzeug am Huder Feuerwehrgerätehaus ein. Viele Kameraden hatten dort schon gewartet, um sich das neue Fahrzeug ansehen zu können.



Das Tanklöschfahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung für das alte, in die Jahre gekommene TLF8/W der Huder Feuerwehr. Bevor es jedoch bei Einsätzen eingesetzt werden kann, muss es noch komplett ausgestattet und beklebt werden. Zudem müssen die Huder Feuerwehrleute nun auf das neue Fahrzeug geschult werden, um es im Einsatz effektiv nutzen zu können. Erst dann, in einigen Wochen, wird der Unimog eingesetzt. Das Feuerwehrfahrzeug ist trotz seiner 3000 Liter Wasser an Bord sehr geländegängig und kann vielseitig eingesetzt werden.
Voraussichtlich im März 2017 wird das TLF 3000 offiziell an die Ortsfeuerwehr Hude übergeben.

Weitere Bilder gibt es hier!

 
 
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